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Die Panikstörung (F41.0) gehört zur Gruppe der Angststörungen. Betroffene erfahren aus heiterem Himmel plötzlich Todesangst, obwohl eigentlich objektiv betrachtet keine reale Gefahr besteht.
Die Panikattacken versetzen den Körper in „Bereitschaft“, sich zu wehren, wenn es darauf ankommt, bzw., wegzulaufen. Es kommt zu verstärkter Adrenalinausschüttung, Körperreaktionen sind u.a. häufig Herzrasen, Schweißausbrüche, Zitteranfälle, Atemnot, Einengung in der Brust, Schwindel, Übelkeit und Taubheitsgefühle (kribbeln im Körper). Es können noch viele andere Symptome auftreten.
Oft werden Dinge verzerrt wahr genommen und alles als gefährlich betrachtet (sogar Schatten, das eigene Spiegelbild und die leere Fläche unter dem Bett kann als gefährlich betrachtet werden).
Panikattacken enden für gewöhnlich nach 15-20 Minuten, wenn das Adrenalin abgebaut wird, können aber jederzeit wieder auftreten. Betroffene leiden danach oft an Erschöpfungszuständen nach der Aufregung.
Das Auftreten vereinzelter Panikattacken im Leben stellt an sich noch keine Erkrankung dar. Erst wenn mehrere Panikattacken im Monat auftreten und sich vermehrt eine "Angst vor der Angst" – die sogenannte Erwartungsangst – entwickelt, diese über einen längeren Zeitraum anhält (mindestens 1 Monat) und zu Beeinträchtigungen im täglichen Leben führt, spricht man gemäß den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO, ICD-10) von einer Panikstörung.
Die Angst davor, plötzlich eine Panikattacke zu erleben in einer Situation, aus der man nicht so schnell entkommen kann oder wo keine Hilfe zur Stelle ist, führt oft dazu, dass Betroffene anfangen, enge Räume, Menschenansammlungen oder weite Reisen zu vermeiden. In ganz schweren Fällen können sie die eigene Wohnung nicht mehr allein verlassen.
Quelle: Wikipedia |
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Die Phobie ist eine krankhafte Angst. Sie ist unbegründet und anhaltend. Phobien beziehen sich auf spezielle Situationen, Gegenstände oder Tätigkeiten (Beispiele sind Blut, Spinnen, Tiere, Telefonate, usw.).
Phobien gehen immer mit körperlichen Symptomen einher, wie Schwitzen, Herzrassen, Schwindel, oder auch Zittern.
Im ausgereiftem Stadium kann es sich bis zu Panikattacken ausbauen. |
| Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) [ drucken ] |
28.08.2006 18:51 von: Bluestar |
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Dies ist eine Störung die häufig bei Opfern von sexuellem Missbrauch diagnostitiert wird oder bei Menschen die traumatische Erfahrungen gemacht haben (Kriege, Todesnahre Erlebnisse, Naturkatastropfen, schwere Verkehrsunfälle, etc.).
Typisch für PTBS sind wiederkehrende Albträume, Flashbacks, Schlafstörungen die länger als drei Monate anhalten. Insbesondere Trigger (Auslöser) spielen bei PTBS eine wesentliche Rolle. Im DSM III Sclüssel finden sich versch. Kat. des PTBS (Kat 1-7 ; 0= nicht einstufbare Auswikung) |
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